Eintracht Fanclub
Frankfurt - Zeilsheim 1974

 Karlsruher SC - Eintracht Frankfurt 1:0    (06.05.2012)

Wir waren mal kurz weg,- oder Nie mehr 2.Liga

Am Sonntag den 6.5. machte sich der EFC Zeilsheim 1974 zum letzten Auswärtsspiel der 2.Liga auf. Um 9:00 Uhr ging es an der Stadthalle los. 44 Eintrachtfans waren bester Stimmung was sich während der Fahrt widerspiegelte. Karlsruhe war  das Ziel, einen Klub der gegen den direkten Abstieg kämpfte. Eintracht Frankfurt war das Zünglein an der Waage und bei einem Sieg unserer Adlerträger und einem Sieg von Aachen wäre der KSC ins Nirwana der 3.Liga gerauscht. Was sollte da noch schief gehen, denn unsere Mannschaft hat "Vollgasfußball" versprochen. In Karlsruhe angekommen, wurden die ca.7000 Frankfurter Fans von einem Polizeiaufgebot in Empfang genommen das seinesgleichen im Fußball sucht. Doch wer sich mit der Gewaltproblematik in Fußballstadion auskennt weis, das der selbsternannte "Randalemeister 2011" einen erheblichen Anteil daran hat, das ALLE Eintrachtfans gebührend Auswärts in Empfang genommen werden. Wer auf einen solchen Titel stolz ist, bei dem ist der geistige Horizont nicht mehr ganz gerade. Vor dem Anpfiff wurde der Frankfurter Fanblock mit "Bengalos" eingenebelt und die Ordner mit Feuerwerksböller beschmissen. Hierbei ist festzustellen, das sind keine Fans-das sind unbelehrbare Assos. Unsere Eintracht spulte gewohnt ihr Saisonabschlussprogramm runter und verlor erwartungsgemäß. Die Feierlaune war im Eimer, denn eine Art Wettbewerbsverzerrung" lag in der der Luft, denn durch den KSC Sieg musste Aachen absteigen. Kurz vor Spielende marschierte die Polizei im Stadion auf. Vorbeugende Deeskalation nennt man so etwas in Fachkreisen. Die Wirkung hat ihr Ziel erreicht, denn es war Verhältnisweise ruhig am Ende. Die Stimmung bei Rückfahrt im Bus war zwar nicht mehr ganz so euphorisch, doch war es eine mehr als gelungene Auswärtsfahrt bei der jeder zufrieden war- bis auf die Leistung unserer zukünftigen Bundesligakicker.

Fotos und Text Th. Paul)

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 (Text und Fotos: Thomas Paul)